3. Juli: Thomas, Apostel
Vom Evangelium des Weißen Sonntags ist uns der Apostel Thomas besonders bekannt. Er verlangte als handgreiflichen Beweis der Auferstehung Jesu das Berühren seiner Wundmale.Vom Evangelium des Weißen Sonntags ist uns der Apostel Thomas besonders bekannt. Er verlangte als handgreiflichen Beweis der Auferstehung Jesu das Berühren seiner Wundmale. Acht Tage später zeigt sich ihm Jesus. Und aus dem Zweifler wurde ein glühender Zeuge, der das Zeugnis von der Auferstehung Christi und sein Bekenntnis: "Mein Herr und mein Gott!" bis nach Indien trug und es dort mit dem Märtyrertod besiegelte. Älteste christliche Gemeinden in Indien nennen sich bis heute "Thomaschristen".
Die große Bedeutung des Apostels stellt uns Papst Gregor der Große mit dem Satz vor Augen: "Mehr nützt uns der Unglaube des Thomas zum Glauben - als der Glaube der glaubenden Jünger." Die Erscheinungen des Auferstandenen haben also auch eine kirchenbegründende Wirkung. Sie zeigen, dass die Kirche von Anfang an und von ihrem Wesen her apostolisch ist. "Es gibt zum Zentrum der christlichen Verkündigung keinen anderen Zugang als das Zeugnis derer, denen sich der Auferstandene in einer neuen Wirklichkeitsweise erschlossen hat" (Katholischer Erwachsenenkatechismus).
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