Was lässt dich zum Weltjugendtag aufbrechen? Konradsblatt-Volontärin Helena Gennutt hat Pilgerinnen und Pilger aus dem Erzbistum Freiburg gefragt. Allem voran steht die Gemeinschaft mit anderen jungen Menschen. Doch jede und jeder bringt auch eigene Erwartungen mit.
Miriam Röwekamp
„Ich freue mich darauf, endlich alle Menschen zu treffen, die wir zum Teil schon auf dem Weg getroffen haben. Es ist toll, mit so vielen jungen Menschen gemeinsam in Lissabon den Weltjugendtag und den Glauben feiern zu können und Weltkirche zu erleben.“
Jonas Friedmann
„Ich hatte den Weltjugendtag schon viele Jahre auf dem Schirm. Ich war jahrelang als Ministrant tätig, da bekommt man das auch mit. 2018 war ich bei der Miniwallfahrt in Rom und habe da schon erlebt, wie viele junge Menschen für ein paar Tage zusammenleben. Das wollte ich beim Weltjugendtag – vielleicht auch in einer Nummer größer – nochmal erleben: Viele Leute, viele Nationen kommen auf einem Fleck zusammen. Natürlich ist da auch eine gewisse Spannung mit drin, man weiß ja nicht genau, was einen erwartet – in welcher Familie wird man landen und in welcher Konstellation und wie wird das überhaupt. Ich kenne Lissabon noch gar nicht, höchstens von ein paar Bildern. Und letztlich sieht man ja auch, wie verschiedene Kulturen zusammen miteinander leben.“
Florian Laufkötter
„Ich hoffe auf viele Begegnungen, viel Gemeinsamkeit. Zusammen das zu feiern, was man gemeinsam hat – den Glauben. Ich freue mich auf die Mischung aus Party, Spiritualität und Begegnung.“
Priska Mere
„Ich freue mich, viele Kulturen zu sehen und viele junge Menschen zu treffen. Ich merke wirklich, wie unterschiedlich katholisch sein in Deutschland und in Indonesien ist. Ich hatte mal eine Zeit, da war der Glaube für mich irgendwie langweilig, nachdem ich nach Deutschland umgezogen bin. Der Weltjugendtag ist für mich wie eine Art Vitamin, dass der Glaube sehr schön sein kann mit allen anderen aus verschiedenen Kulturen. Ich finde, Religion und Kultur sind miteinander verbunden. Mich interessiert, wie das geprägt wird in anderen Ländern, wie die Stimmung ist – das macht mich auch stärker in meinem Glauben.“
Theresa Schenk
„Ich freue mich riesig auf die Begegnung mit ganz internationalen Menschen, die wir ja auch schon auf der Reise ein paar Mal getroffen haben. Und ich freue mich darauf, den gemeinschaftlichen Glauben zu leben – zu sehen, dass Kirche jung ist und begeistert und lebendig ist.“